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Agility

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Turnierhundsport

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Obedience

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Welpenstunde

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Was ist Obedience im Einzelnen?

Bei dieser in Deutschland relativ neuen Hundesportart bilden unterschiedliche Gehorsamsübungen die Grundlage, z.B. Sitz-, Platz-Übungen und das Verhalten gegenüber anderen Hunden in einer Gruppe; Leinenführigkeit; Fußarbeit in der Freifolge; Sitz, Platz ,Steh aus der Bewegung; Vorausschicken; Abrufen; Geruchsunterscheidung; Apportieren…

Im Vordergrund steht das freudige und präzise Erlernen der einzelnen Übungen in kleinsten Übungsschritten, die dann später zu einer ganzen Übung zusammengefügt werden.

Das Faszinierende an Obedience ist die Perfektion, mit der Hund und Hundeführer die ihnen gestellten Aufgaben ausführen sollen. Somit fordert Obedience von Team Mensch / Hund ein hohes Maß an Konzentration.

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Obedience-Prüfung ist eine erfolgreich abgelegte BH-Prüfung un in der Beginnerklasse das Mindestalter von 15 Monaten.

Was unterscheidet Obedience von anderen Sportarten?

Bei Obedience-Prüfungen gibt es einen Ringsteward, der das Team (Hundeführer und Hund) durch die Prüfung führt.
Der Steward legt geminsam mit dem Leistungsrichter die Reihenfolge der einzelnen Übungen fest und auch z.B. das Laufschema für die Leinenführigkeit usw..
Im Rahmen der Prüfung gibt der Ringsteward dem Team genaue Anweisungen, was jeweils als nächstes zu tun ist.
Das bedeutet, dass der Hundeführer erst während der Prüfung erfährt, welche Übungen wie zu absolvieren sind.

Welches Zubehör wird benötigt? (wird vom Verein gestellt)

  • eine geschlossene 1m breite Hürde ohne Seitenteile, die von 10cm bis zu 1m in Intervallen von 10cm verstellbar ist.
  • 4 Pylonen (ca. 15cm hoch)
  • ein Box-Band (Länge 3x3m)
  • eine ausreichende Anzahl von Markierungspunkten
  • Holz- und Metallapportel
  • Geruchsidentifizierungshölzchen
  • Distanzkontrollgerät

Was hat der Hundeführer bei sich?

  • eine ca. 1m lange Leine ohne Schlaufe
  • das Lieblingsspielzeug
  • die begehrtesten “Leckerchen”

Teams im Training

Hürde

Distanzgerät

Holzapportel

Box-Band mit vier Pylonen

Geruchshölzchen

Welche Leistungen müssen in den verschiedenen Klassen erbracht werden?

Beginner-Klasse

 

  • Verhalten gegenüber anderen Hunden
  • Stehen und betasten
  • Minuten Liegen in einer Gruppe, Hundeführer in Sicht
  • Freifolge
  • Sitz oder Platz aus der Bewegung
  • In ein 10 m entferntes Quadrat schicken mit Platz
  • Abrufen
  • Apport auf ebener Erde
  • Distanzkontrolle aus 5 m, 2 Wechsel
  • Um einen 10 Meter entfernten Pylon herumschicken
  • Gesamteindruck

Klasse 2

 

  • 2 Minuten Liegen in einer Gruppe, Hundeführer außer Sicht
  • Freifolge
  • Steh und/oder Sitz und/oder Platz aus der Bewegung
  • Abrufen mit Steh
  • In ein Quadrat schicken mit Platz und abrufen
  • Apportieren mit Richtungsanweisung
  • Geruchsidentifizierung aus 6 Holzgegenständen
  • Distanzkontrolle aus 10 m
  • Metallapport über eine Hürde

Klasse 1

 

  • 1 Minute Sitzen in einer Gruppe, Hundeführer in Sicht
  • Freifolge
  • Steh aus der Bewegung
  • Abrufen
  • Sitz oder Platz aus der Bewegung
  • In ein 15 m entferntes Quadrat schicken mit Platz
  • Holzapport
  • Distanzkontrolle aus 5 m, 4 Wechsel
  • Abrufen über eine Hürde
  • Um einen 10 Meter entfernten Pylon herumschicken
  • Gesamteindruck

Klasse 3

 

  • 2 Minuten Sitzen in einer Gruppe, Hundeführer außer Sicht
  • 1 Minuten Liegen in einer Gruppe mit abrufen
  • Freifolge
  • Steh, Sitz und Platz aus der Bewegung
  • Abrufen mit Steh und Platz
  • In ein Quadrat schicken mit Richtungsanweisung, Platz und abrufen
  • Holzapport mit Richtungsanweisung
  • Um einen Pylon senden, Steh/Sitz oder Platz und Holzapport mit Rich-
    tungsanweisung über einen Sprung
  • Geruchsidentifizierung aus 6 – 8 Holzgegen-ständen
  • Distanzkontrolle aus 15 m

Welchen Erwartungen sollte das Team gerecht werden?

Das Wichtigste ist, dass diese interessante Hundesportart Mensch und Hund viel Spaß bereitet! Obedience fordert vom Menschen viel Eifühlungsvermögen, Geduld, Konzentration und ein hohes Maß an Disziplin. Die geistige Arbeit steht hier weit vor einer körperlichen Belastung für beide Teammitglieder. Natürlich muss der Hund auch bei dieser Sportart gesund und fit sein!

Ziel des Trainings soll auf jeden Fall die Teilnahme an Obedience-Prüfungen sein. Erfahrene Trainer stehen bereit, dieses hohe Ziel mit viel Motivation gemeinsam mit den Teams zu erreichen.